Friedrichshafen, 14.09.2011

Außerordentliche Jahreshaupversammlung 2011 
Bei der Hauptversammlung am 08.07.2011 wurde Alex Jung zum neuen 2. Vorstand gewählt. Er ersetzt den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Peter Bucher. Wir wünschen Alex alles Gute für seine neue Aufgaben.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 03.11.2009

Count Zeppelin & Friends spielen für die Urmel Kinder-Krebshilfe

Nach der intensiven Planungsphase war es vergangenen Samstag endlich soweit, unser Benefizkonzert im Graf Zeppelin Haus in Friedrichshafen konnte beginnen. In den vergangenen Wochen der Planung, stieg unsere Nervosität bis hin zum Event kontinuierlich an. Wir fieberten regelrecht unserem ersten, öffentlichen und selbst organisiertem Event entgegen. Wir stellten uns die Fragen, wird denn alles so klappen wie geplant, haben wir noch etwas übersehen, vor allem aber, finden sich genügend Gäste ein, um der Urmel Kinder-Krebshilfe entsprechend helfen zu können. Doch dazu später mehr.

Vor ca. einem halben Jahr wurde bei einem Auftritt im Seniorenheim in Brochenzell die Idee geboren, sich noch mehr als bisher, sozial zu engagieren. Klaus Uwe Kupke, unser ältester Piper und seines Zeichens Diakon i. R. und mit entsprechendem Background Wissen gesegnet, hatte eine tolle Idee. Habt Ihr schon mal von der Urmel Kinder-Krebshilfe gehört - \"nö\" - und dann legte er los. Wenige Worte reichten aus um zu beschließen, ja hier wollen wir helfen. Erste Kontakte mit Freunden und der Stadt Friedrichshafen wurden geknüpft und jeder der Angesprochenen fand die Idee hervorragend. Die Stadt Friedrichshafen stellte uns einen geeigneten Saal im Graf Zeppelin Haus kostenfrei zur Verfügung. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Unterstützung. Aber auch alle unsere Freunde waren bereit für den \"Guten Zweck\" auf eine Gage zu verzichten.

Neben der organisatorischen Planung wollte natürlich auch die musikalische Darbietung geplant sein. Frank Klotzsche, unser Pipe Major,  arbeitete ein erstes Konzept aus und stimmte es mit den Dirigenten vom Musikvereins Kressbronn (Karlheinz Vetter), dem ZF Werksorchesters (Andreas Schorrer) und dem Graf Zeppelin Fanfarenzug (Christian Hauser) ab. Nun wurde die Phase der Umsetzung eingeläutet. Mehr denn je wurde geprobt, zumindest bei Count Zeppelin :), hatte man doch mehrere Musikstücke für diesen Auftritt neu zu erlernen. Bedingt durch private und berufliche Belange, konnten leider nicht alle Bandmitglieder bei Count Zeppelin, diesem hohen Anspruch gerecht werden. Trotzdem konnten sich auch diese Mitglieder einbringen - hinter den Kulissen.

Doch nun zum Samstag selbst - kurz gesagt - ein wahnsinniger Erfolg. Das Publikum war derart begeistert von dieser ungewöhnlichen Mischung aus Orchestermusik, Tanzdarbietung (Gruffti Plus) und Highland Bag Pipe Music, dass es zu \"Standing Ovation\" kam. Selbst unser eins bekam zeitweilig feuchte Augen. Anschließend ging dann richtig die Post ab, bei der Party Band \"Seefeuer\". Die verstehen es einfach Stimmung zu machen. Um 01:00 Uhr waren dann auch die hart Gesottenen fix und fertig. Ein toller Abend ging zu Ende und da sogar mehr Karten als Sitzplätze verkauft wurden, hat es sich auch für die Urmel Kinder-Krebshilfe gelohnt. Mit den Einnahmen aus Kartenverkauf und den Spenden durch unser zusätzlich aufgestelltes "Schweinchen" kam eine Spendensumme von ingesamt 6210€ zusammen.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

P.S. Ein großes Dankeschön an das Publikum, Euer Applaus und die sichtbare Freude über diesen Abend, hat den großen Aufwand gerechtfertigt.

Friedrichshafen, 03.10.2007

Count Zeppelin ist umgezogen

Leider mussten wir unser Probelokal, das uns vor ca. drei Jahren von Klaus Graf zum Proben zur Verfügung gestellt wurde, räumen. Klaus benötigte dringend die Räumlichkeiten, um seiner Expansion gerecht zu werden. Wir möchten auf diesem Weg Klaus nochmals für seine tolle Unterstützung danken und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die private und geschäftliche Zukunft.

Auf zu neuen Ufern hieß es somit für Count Zeppelin! Es dauerte auch gar nicht lange, da boten sich zwei neue Möglichkeiten an, um unsere Proben wie gewohnt weiterführen zu können. Ab kommender Woche werden unsere Proben montags im Gemeindehaus in Berg bei Ailingen und mittwochs in der Gockelwerkstatt in Friedrichshafen stattfinden. Einen herzlichen Dank an alle Verantwortlichen, die uns spontan die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben - schön, dass man solche Freunde hat.

Die Probezeiten ändern sich wie folgt:

Montags Gemeindehaus Berg von 19:00 bis 22:00 Uhr für alle Professionals. Mittwochs Gockelwerkstatt in Friedrichshafen von 20:00 bis 22:00 Uhr für alle Trainees.

Doch wir haben ein langfristiges Ziel, wir möchten unsere eigenen Räumlichkeiten, in denen wir uns nach eigenem Gusto entfalten können. Deshalb die Frage an die Fans der schottischen Kultur, aber auch alle anderen: Wer hat günstig Räumlichkeiten zu vermieten oder stellt sie uns sogar kostenlos zur Verfügung?

Wir dachten da so an Scheunen, Kellerräume, Garagen, aber gerne auch Schiffe, Kirchen oder Schlösser, na ja Teile eines Schlosses tun es sicher auch :-). Wir wollen eigentlich damit sagen, dass wir für alle Angebote ein offenes Ohr haben. Sofern Sie uns unterstützen möchten, nehmen Sie doch einfach kurz Kontakt mit einen unserer Vorsitzenden auf.

Ciao

Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen 30.07.2007

Reisebericht - East European Tour 2007

Nach neun anstrengenden, aber auch sehr schönen Tagen, sind wir wieder gesund und munter in der Heimat angekommen.

Zeitraum: 21. - 30. Juli 2007

Route: Passau, Waldkirch, Eger, Pécs (Ungarn), Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) und Ljubljana (Slowenien)

Gefahrende Kilometer: 3320 Km

Anzahl Konzerte: 8

Tag 1:
Treffpunkt unserer Abreise war das ZF-Werk 2 in FN um 08:00 Uhr. Nachdem unsere Busfahrer feststellen mussten, dass der vorgesehene Stauraum für unser Gepäck und unsere Instrumente keinesfalls ausreichen würde, musste noch ein Anhänger organisiert werden. Dadurch verschob sich unsere Abfahrtszeit leider gleich um ca. 1 Stunde. Da wir die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen wollten, organisierten wir kurzer Hand ein Sektfrühstück. Gegen 10:00 Uhr war es dann endlich soweit, unsere Konzertreise konnte beginnen. Das erste Ziel unserer Reise war Passau. Die Reise führte uns über München, was wir zum Anlass nahmen, uns zwischendurch mit einem Weißwurstfrühstück zu stärken. Bedingt durch unseren Anhänger konnten wir unseren Terminplan nicht so einhalten, wie es anfänglich geplant war. Dies sollte sich auf der ganzen Reise immer wieder zeigen. In Passau angekommen bezogen wir deshalb nur kurz unsere Hotelzimmer und schmissen uns in unsere Uniformen, denn es wartete bereits unser erster Auftritt in Hautzenberg (ca. 25 Km von Passau) auf uns. In Hauztenberg begrüßte uns das ZF Orchester Passau mit einem Imbiss, den wir dankend annahmen. Seit dem Weißwurstfrühstück hatte unser Magen nämlich keine Nahrung mehr gesehen. Gut gestärkt eröffnete das ZF Werksorchester FN das Konzert. Nachdem sich die Musiker warm gespielt hatten kam auch Count Zeppelin zum Zug. Erstmals konnten wir die Musikstücke (Scottland the Brave/Rowan Tree/Highland Cathedral) gemeinsamen mit dem ZF Orchester FN in der Öffentlichkeit präsentieren. Zum Schluss spielten alle drei Kapellen gemeinsam „Amazing Grace“und das angereiste Publikum bedankte sich mit langanhaltendem Beifall. Das sollte jedoch noch nicht der Abschluss des Abends gewesen sein. Nach der Heimkehr ins Hotel, erwartete uns noch ein warmes Abendessen und das zur Geisterstunde! Damit wir nicht mit vollem Magen Schlafen gehen mussten, ergriffen einige Musiker vom ZF Orchester FN ihr Instrument und spielten bis in den frühen Morgen hinein.

Tag 2:
Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir gestärkt zur Landesgartenschau nach Waldkirch (also nur mal zur Richtigstellung, wir haben nicht nur gegessen!). Mit unserem nächsten Auftritt beglückten wir die Gäste im Hotel Karoli. Der Auftakt wurde wie schon zuvor, durch das ZF Orchester gestaltet. Der folgende Einsatz von Count Zeppelin wurde auch hier mit begeistertem Beifall begleitet. Der Hausherr drohte uns mit weiteren Engagements :). Der im Vorfeld zurückhaltende Bürgermeister erkannte seine Chance und buchte uns kurzer Hand für einen Marsch durch die Landesgartenschau (Bereich Weidenlandschaft). Ja so macht man das als guter Politiker! Nach diesem Intermezzo ließen wir uns wieder mit dem ZF Orchester ein, um mit Amazing Grace einen würdige Abschluss zu finden - das Publikum tobte. Als Dankeschön für unser Engagement hatte der Hotelbesitzer ein riesiges Barbequeue vorbereitet, das dehnten wir zu einem kompletten Buffet mit Nachtisch und allen Schikanen aus. Hier nochmals Danke an den Hausherrn von Hotel Korali.

Unser zweiter Auftritt an diesem Tag, führte uns in die Westernstadt Pullman City. Dort wurden wir auch gleich in das Showprogramm der American History Show integriert. Wir marschierten spielend zwischen Pferden und Kühen, durch die staubigen Straßen Pullman Citys. Auch hier war das Publikum kaum in Zaum zu halten. Nach diesem gelungenen Auftritt hatten wir die restliche Zeit zur freien Verfügung und nutzten diese für einem kurzen Rundgang durch das Westerngelände. Letztlich fanden wir uns alle im Saloon wieder und verbrachten dort die Zeit bis zur Rückreise zum Hotel. An dieser Stelle nochmals einen netten Gruß an Hunting Wolf meinem neuen Freund in Pullmann City. Wie am Vorabend konnten es die Musiker vom ZF Orchester nicht lassen, die restlichen Hotelgäste aus der Gaststube zu vertreiben :). Nein so ganz stimmt das nicht, denn die Stimmung die unsere ZF Musiker erzeugten, war einsame Spitze. Wir haben schnell erkannt, mit euch wollen wir wieder gerne auf Reise gehen.

Tag 3:
Unser nächstes Reiseziel hieß Ungarn. Nach dem Frühstück nehmen wir noch Wegzehrung, in Form eines fetten Vespers mit. Danke an die Organisatoren von ZF Passau, ich glaub wir wären sonst verhungert :). Während der Busfahrt nach Eger kletterte das Thermometer immer weiter nach oben (40 Grad und mehr) und das Gras wurde immer brauner. Trotz der hohen Außentemperaturen funktionierte die Klimaanlage in unserem Doppeldecker Bus einwandfrei. Im obere Geschoß bildeten sich die ersten Eiskristalle an der Panoramascheibe. Die Mädels neben mir froren ununterbrochen, da tat ein heißer Kaffee doch richtig gut - ok mir war auch etwas kalt - aber ich hab mir das nicht anmerken lassen Brrrrr. Die Fahrt durch Budapest war ein richtiges Erlebnis, sie erwies sich problematischer als angenommen. Nein nicht durch den Verkehr, der war angenehm gering, sondern durch das Navigationsgerät mit den veralteten Straßenkarten. Wir folgten schön den Anweisunen des High Tech Gerätes und konnten so, auch die entlegensten Gassen, von Budapest kennenlernen. Mit einem 30t. schweren Reisebus ist das echt lustig, solange man nicht selber fahren muss! Nach der geglückten Rückkehr auf die Hauptstraße, wurde aber einem das ganze Ausmaß des Ausritts deutlich. Erste Stimmen vom fachmännischen ZF Orchester sprachen von überquerten Brücke, mit Zulassungen von max. 2,8t. Naja, auf alle Fälle waren keine Staubwolken im Rückspiegel zu erkennen und die Autobahn hatte uns auch wieder. Also weiter - auf nach Eger! In Eger, bei anbrechender Dunkelheit angekommen, wurden wir in drei Hotels verteilt. Unser Busfahrer erlangte hier seine Meisterprüfung im Rückwärtsfahren. Schaffte er es doch ca. 200 Meter, auf einer 3 Meter breiten Straße, mit Hänger und parkenden Autos auf dem Seitenstreifen, alle Instrumente wohlbehalten und fahrend zum Hotel zu bringen. Ich glaub der hat eine Fetisch, denn Rückwärtsfahren, dass war jeden Tag angesagt, meist weil man sich verfahren hatte. Die Hotels entschädigten allerdings für die lange Fahrt nach Eger. Alle Hotels waren gehobenen Standards (3-4 Sterne) und mit Klimaanlage ausgestattet. Nach dem Zimmerbezug ging es noch zum Abendessen, denn der eine oder andere war richtig ausgehungert. Anschließend waren aber alle froh ins Bett zu kommen, denn die Busfahrt und die Abende zuvor, hatten doch arg an den Resourcen genagt.

Tag 4:
Für den Vormittag war eine Besichtigung des ZF Werkes in Eger angesagt. Unsere ZF Mitarbeiter fühlten sich wie daheim und auch die nicht ZF`ler fanden die Führung äußerst interessant. Egal welche Frage man stellte, einer unserer ZF-Musiker hatte immer die richtige Antwort parat. Besonders angetan waren wir vom Messraum, aber das lag wohl eher an den wohltuenden 20 Grad die hier vorherrschten. Die Außentemperatur überstieg zu diesem Zeitpunkt die 35 Grad Marke und das um 11:00 Uhr. Eine Besonderheit bot sich dann zum Mittagstisch. Wir waren Gäste in einen Gewölbekeller im Tal der schönen Frauen. Bereits als Begrüßungstrunk wurde uns hochprozentiger Schnaps gereicht, den es galt nicht abzulehnen. Da verklang die Warnung unseres Führungsteams, „Wir sollen mit dem Rotwein langsam tun“, doch wie Schall und Rauch. Für die richtige Stimmung im Gewölbekeller war auch gesorgt. Eine ungarischen Musikgruppe heizte uns ordentlich ein, den Rest erledigte eine spontane Weinprobe. Als erster Wein wurde ein Riesling eingeschenkt und zwar nicht aus Flaschen, sondern aus speziellen Einschenkröhren, die den Wein aus ca. 60 bis 70 cm gezielt ins Glas oder aber direkt in dem Mund des Verkosters fliesen ließen. Als zweiter Wein wurde ein Rosé eingeschenkt. Das Ganze wurde von einem guten 3 Gang-Menu begleitet. Als dritter und letzter Wein im Bunde kam das bekannte Eger Stierblut zum Zuge. Zu guter letzt wurden noch zwei Weingeneräle vom Hotelchef, durch ein kleines Trinkspiel, ermittelt. Als Kandidaten wurden Andreas Schorer & Katrin Vogel ausgesucht. Sie mussten sich den vollen Weingläsern stellen und meisterten die Prüfung mit Bravur. Nach diesem gelungenen Mittagessen machten wir uns angeheitert zur Stadt- und Burgbesichtigung von Eger auf. Die Sonne hatte leider kein Erbarmen mit uns und so waren alle froh, dass sich die Burgbesichtigung hauptsächlich in den kühlen Gängen der Festung abspielte.

Trotz der Strapazen mussten wir einen kühlen Kopf bewahren, denn für den späten Nachmittag war wieder einmal ein gemeinsames Konzert, diesmal auf dem Eszterházy Platz in Eger, vorgesehen. Nachdem das Wetter nun doch Mitleid mit uns hatte, beschlossen wir unseren Auftritt, ohne das ZF Orchester, auf die Fußgängerzone von Eger auszudehnen. Wir kamen uns vor wie der Rattenfänger von Hameln. Eine ganze Horde von Menschen folgte uns durch die Gassen von Eger. Das machte richtig Spaß bei soviel Freude, die uns entgegen gebracht wurde. Den Abend ließen wir bei einem Abendessen im bekannten Eger Thermalbad ausklingen. Einige ließen es sich nehmen, in den Pools dem Weingeist weiter zu huldigen.

Tag 5:
Heute stand die Weiterfahrt nach Pécs, eine der Kulturhauptstädte Europas, auf der Tagesordnung. Nach stundenlanger Fahrt durch halb Ungarn, trafen wir am späten Nachmittag in Pécs ein und bezogen unser Hotel. Verwöhnt von unserem 4 Sterne Hotel in Eger, bekamen wir hier das krasse Gegenteil geboten. Als man die Zimmer betrat, fühlte man sich irgendwie von einigen Tierchen beobachtet und auch das Klima im Zimmer glich dem einer Sauna. Jedem war klar, dass man sich hier so wenig wie möglich aufhalten sollte. Nach kurzem Erfrischen sammelten wir uns und machten uns auf den Weg zum Domplatz, wo wieder einmal ein Konzert auf dem Programm stand. Hier erwartete uns ein wunderschönes Ambiente, kein Wunder, sind doch Teile von Pécs zum Weltkulturerbe ernannt. Belohnt wurden wir auch hier mit einem super Abendbüffet in einer Sektkellerei. So langsam glaube ich, wir machen das doch nur wegen der Esserei:). Nach diesem Festmahl gingen wir auf Tour, die einen zum Burgfest, die anderen in die Disco oder zogen einfach von Kneipe zu Kneipe, bis früh in den Morgen (da war ja noch das Schlafproblem mit den Tierchen).

Tag 6:
Das Frühstück war, wie auch das Hotel selbst, ziemlich übel, selbst die Butter lief davon. Wir vermuten, dass nach unserer Abreise, die Abrissbirne ihre Arbeit aufnimmt. Aber alles hat auch ein Gutes, denn jetzt wissen wir wo und vor allem wie unsere sozialistischen Brüder aus dem Osten, früher ihren Urlaub verbracht haben.

Unsere Reiseplanung sah für heute die Fahrt durch Kroatien nach Sarajevo, der Partnerstadt Friedrichshafens, vor. Die Fahrt dauerte länger als geplant, zum einen hatten wir nach wie vor das Handicap des Anhängers zu tragen, aber auch der Straßenzustand lies zu wünschen übrig. Auf der gesamten Strecke durch Kroatien bis nach Sarajevo, waren die Folgen des Krieges immer noch deutlich zu sehen. Ein bedrückendes Gefühl machte sich bei dem einen oder anderen breit. Die Krönung war die Aussage, man möge doch bitte beim Wasser lassen darauf achten, dass man die befestigtem Wege nicht verlässt, es drohen Tellerminen. Jetzt begriff auch der letzte die Tragweite des Gesehenen. Nachdem wir mit großer Verspätung am Hotel angekommen waren, wurde beschossen, dass das geplante Konzert für heute ausfallen muss. Also bezogen wir unsere Zimmer und gingen anschließend gemeinsam zum Abendessen in die Altstadt Sarajevos. So ganz unangenehm war uns der Ausfall des Konzertes nun auch wieder nicht, somit hatten wir den Abend zur freien Verfügung, den wir mit Cafés und Barbesuchen ausklingen ließen.

Eines ist klar, Sarajevo ist eine Reise wert und nicht nur wegen der hübschen Mädels!

Tag 7:
Für den Vormittag war eine Stadtführung eingeplant. Zeitig machten wir uns auf den Weg, um mit unserem Guide die Stadt zu erkunden. Nicht nur die Sehenswürdigkeiten wurden uns näher gebracht, sondern auch Fragen über den Krieg, die Entstehung, die verschiedene Religionen und das ganz normale Leben in der Stadt, beantwortet. Gegen Mittag hatten wir die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Erst gegen 18 Uhr traf man sich wieder zum gemeinsamen Abendessen. Hierbei wurde nochmals der bevorstehende Auftritt zur Einweihung des „Sternenwegs“, welches das Pendant des Klangschiffs in Friedrichshafen darstellt, besprochen. Count Zeppelin beschloss spielend durch die Altstadt, zum eigentlichen Konzertpatz zu marschieren. Möglicher Weise ließen sich noch mehr Leute zum Konzertplatz locken. So zogen wir durch die Altstadt von Sarajevo und spielten vor dem Guinness Pub und der beeindruckenden Kathedrale von Sarajevo. Während des Marsches zum Konzertplatz, mussten wir für das bosnische Fernsehen noch einige Sondereinlagen spielen und kamen letztlich leicht ausgepowered am Konzertplatz an. Nach unserem Auftritt, bei dem auch der Oberbürgermeister und Bürger der Stadt Friedrichshafen angereist waren, genossen wir das doch sehr abstrakte Theaterspiel im Rahmen der Einweihung des Sternenwegs. Der Abend klang wie aus wie immer, bei Wein und Bier. Diesmal aber im schon bekannten Guinness Pub, dort gab es nämlich neben englischem Guiness auch deutsches Bier - was für ein Genus!

Tag 8:
Nachdem wir den südlichsten Punkt unsere Reise erreicht hatten, machten wir uns nun auf den Weg wieder in Richtung Heimat. Letzte Station unserer Tour war Ljubljana. Am Bestimmungsort angekommen, waren wir mächtig überrascht über unsere Unterkunft. Das 4 Sterne Hotel - Union - war der krönende Abschluss unserer Reise und deshalb gilt an den Organisator, Thomas Philar, ein besonderer Dank. Nach kurzem einchecken und der üblichen Uniformierung, machten wir uns auf den Weg, um ein gemeinsames Gruppenbild auf dem Marktplatz von Ljubljana zu erstellen. Nachdem nicht nur wir Bilder geschossen haben, sondern auch 735 Einheimische und Touristen, konnten wir der Erwartungshaltung der Zuschauer nicht wiederstehen und begaben uns auf eine kurze Meile durch die Fußgängerzone. Netter Nebeneffekt war wieder einmal, dass Count Zeppelin einige Zuhörer mit in den Hotelgarten bringen konnte, in dem das ZF Orchester schon fleißig musizierte. Nach dem gelungenem Abschlusskonzert war Zeit zur freien Verfügung, die wir zum Abendessen und zum Ausklang unserer Konzertreise in den verschiedenen Bars nutzten.

Tag 9:
Nach dem reichhaltigsten Frühstück der gesamten Reise, brachen wir zu unserer letzten Busfahrt auf. Über Villach (Österreich), mit Rast auf dem Taueralm-Rasthof, ging die Fahrt über München weiter bis nach Friedrichshafen. Gegen 19 Uhr erreichten wir das ZF Werk. Alle waren froh wieder gesund und munter angekommen zu sein. Das Erlebte wird sicherlich noch lange nachklingen.

Ein spezieller Dank geht an alle diejenigen, die ungenannt im Hintergrund diese Reise erst ermöglicht haben. Dank auch an Eric Wollmershäuser unseren Schriftführer, denn ohne seine Aufzeichnungen hätte ich diesen Bericht nicht erstellen können.

Aber ein ganz spezieller Dank geht an das ZF Werksorchester aus Friedrichshafen. In diesen 9 Tagen haben wir Euch näher kennen und schätzen gelernt. Es hat uns mächtig Spaß gemacht, mit Euch gemeinsam zu musizieren und ich möchte es auf einen Nenner bringen:

Gerne immer wieder mit Euch, wann und wo immer ihr wollt!

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 29.06.2007

Konzertreise mit dem ZF Werksorchester

Am 21.07.2007 geht Count Zeppelin auf Reisen. Mit dem Werksorchester der ZF Friedrichshafen ist eine Ost-Europe-Konzertreise geplant.

Folgende Reiseziele sind geplant:
  - Deutschland: Passau/Hautzenberg
  - Ungarn: Eger und Pécs
  - Bosnien-Herzegowina: Sarajevo
  - Slowenien: Ljubljana

Allen die daheim bleiben müssen, drücken wir unser tiefstes Mitleid aus :-)

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 22.04.2007

5 Jahre Count Zeppelin

Seit fünf Jahren bestehen wir nun und möchten ein bisschen von dem Spaß an Sie weitergeben, den wir in dieser Zeit erlebt haben. Feiern Sie mit uns am Sonntag, den 06.05.2007, auf dem Buchhornplatz in Friedrichshafen. Für ein optisches Highlight ist auf alle Fälle gesorgt, wir werden in unserer neuen großen Uniform auftreten.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 19.04.2007

Massed Band Tatoo in Bad Waldsee

In Bad Waldsee findet am Samstag, den 16. Juni 2007, ein einzigartiges, schottisches Musikspektakel statt. Die Highland Pipes and Drums of Waldsee treffen sich gemeinsam mit Pipebands aus ganz Europa zum Massed Band Tatoo - wir sind natürlich auch dabei - wir freuen uns auf das außergewöhnliches Spektakel.

Karten gibt es hier: http://www.highland-pipes.de/Seiten/Tattoo/karten.html

Mitwirkende:
- RBLS Pipe Band Wick (Scotland)
- Happy Pipers aus Lucerne (Schweiz)
- The first Leiblach Valley Pipes and Drums (Austria)
- Mac Laut´s - the happy Pipes and Drums of Austria (Austria)
- Original Royal Sulgemer Crown Swamp Pipers (Germany)
- Ehinger Pipes and Drums (Germany)
- Bagpipe Associaton of Konstanz (Germany)
- Count Zeppelin Highland PD of Friedrichshafen (Germany)
- Hohenlohe Highlanders (Germany)
- Highlandsack Altheim (Germany)
- Highland Pipes and Drums of Waldsee (Germany)
- Stadtkapelle Bad Waldsee
- Fanfarenzug Bad Waldsee
- Anamcora Berlin

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedirchshafen, 21.06.2006

Seehasenfest 2006

Nach den durchweg positiven Resonanzen beim letztjährigen Seehasenumzug hat uns der Seehasenfestausschuss der Stadt Friedrichshafen erneut gebeten, auch beim diesjährigen Umzug teilzunehmen. Gerne kommen wir dieser Aufforderung nach.

Um das Publikum noch ein wenig mehr zu begeistern als im Vorjahr, haben wir uns überlegt, ob wir nicht weitere, befreundete Pipebands für diesen Event gewinnen können. Unser Pipemajor Frank Klotzsche sprach daraufhin unsere Leiblacher Freunde The Leiblach Valley Pipes and Drums aus Österreich an und die Highland Pipes and Drums of Waldsee, bei denen er sein Handwerk gelernt hat. Beide Bands waren sofort begeistert und somit werden wir am 23.07.2006 beim Friedrichshafener Seehasenumzug mit drei Bands antreten.

Wir wünschen dem Publikum, aber auch allen Gruppen, die am Umzug teilnehmen, ein tolles Fest und vor allen Dingen schönes Wetter!

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 20.12.2006

Champions League VFB Friedirchshafen

Am 31.01.2006 werden wir beim Champions League Spiel des VFB Friedrichshafen auftreten. Beginn des Auftritts wird gegen 19:15 Uhr sein.

Viel Spaß beim Zuschauen und vor allem viel Erfolg für den VfB, wünscht Count Zeppelin.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedirchshafen, 20.11.2006

Haupversammlung 2006

In diesem Jahr standen wieder einmal die Neuwahlen zur Vorstandschaft an. Aus beruflichen Gründen standen sowohl der Posten des Kassiers, als auch der des Schriftführers zur Disposition. Zusätzlich gab es aber auch eine Veränderung in der obersten Vorstandschaft. Folgende Personen wurden in die neuen Ämter gewählt.

1. Vorsitzender  - Frank Klotzsche
2. Vorsitzender - Hans-Peter Bucher
Kassier - Frank v. der Meulen
Schriftführer - Eric Wollmershäuser

Die Verantwortung für den Webauftritt liegt nach wie vor bei Thomas Krieling.

Ciao

Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 30.10.2005

Bericht: Fanfarenzug Treffen in Salem

Es war ein Herbsttag, der nicht schöner hätte sein können. Die Sonne strahlte vom Himmel und brachte die Zuschauer beim 40. Fanfarenzug-Treffen in Salem in die richtige Stimmung. Gemeinsam mit dem Fanfarenzug Graf Zeppelin spielten wir zum Abschied von Trumpetmajor Oliver Platz, der die musikalische Leitung an seinen Nachfolger Christian Hauser übergab, "Highland Cathedral". Dies war sicherlich einer der Höhepunkte des diesjährigen Treffens.

Wir wünschen Oli und Christian alles Gute für die weitere musikalische und private Zukunft.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 04.10.2005

Reisebericht: Visite de Barr-Alsace

Am vergangenen Wochenende waren wir zu Gast beim Folklorefestival im französischen Barr. Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie wir uns das gewünscht hätten. Dennoch zeigte sich das französische Publikum von seiner besten Seite und ließ das Fest, wie in der Vergangenheit, zu einem großen Erfolg werden.

Auch diesmal wurden wir wieder von unseren Freunden den Leiblach Valley Pipes and Drums unterstützt. Nach "kurzer" Anreise mit dem Bus genossen wir die Gastfreundschaft der Franzosen und bezogen unsere Unterkunft. Da unser Regieplan prall gefüllt war, blieb wenig Zeit zur Entspannung. Nach kurzem Tunen der Pipes war ein erstes Aufspielen im Ort angesagt. Leider fiel der nächtliche Umzug dem Wetter zum Opfer. Die gewonnene Zeit nutzten wir ausgiebig zum feucht, fröhlichen Feiern. Noch nicht ganz ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen weiter mit etlichen Platzkonzerten im Ort. Für den Nachmittag war dann ein Umzug aller Musikergruppen durch den Ort geplant, der dann auch pünktlich zum Regeneinsatz startete. Trotz der widrigen Umstände feierte das Publikum mit den Musikern und lies das Fest, wie auch in den vergangenen Jahren, zu einem großen Erfolg werden. Weitere Impressionen unserer Reise, können unter dem Menüpunkt Galerie eingesehen werden.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin


Friedrichshafen, 27.09.2005

Unser neuer Webauftritt

Was macht man, wenn es im Sommerurlaub regnet? Man setzt sich gemütlich an einen Tisch, trinkt dabei mehrere Tassen Kaffee und lässt auch die Kekse und den Kuchen nicht links liegen. Ganz nebenbei erstellt man dabei die neue Website von Count Zeppelin!

So ganz nebenbei ist das Projekt nun doch nicht abgelaufen, mittlerweile stecken etliche Tage Arbeit darin. Schon lange hatten wir geplant unsere Website den gewachsenen Ansprüchen anzupassen, jedoch fehlte es immer wieder an der nötigen Zeit, nicht zuletzt wegen der geplanten Auftritte im Kalenderjahr 2005. Es bestand zwar bereits ein erster Webauftritt von Count Zeppelin, jedoch war dessen Administration sehr aufwendig. Um den Aufwand in Zukunft so gering wie möglich zu halten, haben wir uns für ein Content Management System entschieden. Es ermöglicht mit relativ wenig Programmierkenntnissen ansehnliche Webauftritte. Zusätzlich wurden wir in unserer Entscheidung bestärkt, durch Leistungsmerkmale wie die automatische Generierung von barrierefreien Sites nach dem Behindertengleichstellungsgesetz und bereits integrierten Funktionen wie Blog, News und Foren. Wenn auch noch nicht alles rund läuft, so hoffen wir doch, das Ihnen unser neuer Webauftritt gefällt.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin

Friedrichshafen, 18.09.2005

Reisebericht: Sail Bremerhaven 2005 von Jürgen Graf

"Count Zeppelin", eine Pipeband auf dem Weg zu internationalen Engagements und Erfolgen.

Noch sind keine neun Monate des laufenden Jahres vergangen, und bereits können die Männer vom "Count Zeppelin" von einem sehr erfolgreichen Vereinsjahr berichten.

Die Highlights:
- IBO-Eröffnung 2005
- Benefizkonzert im GZH mit ZF-Orchester
- CD-Aufnahmen mit dem ZF-Orchester
- Pipertreffen Bad Saulgau
- Romanshorn Bahnhofsfest
- Seehasenfest 2005
- Sail 2005 Bremerhaven, Patenschaftskonzerte beim MFG3 und Land Wursten
- Burgenland Donnerskirchen Highland Festival
- Fetè des Vendanges in Barr Elsaß/Frankreich

Besonders hervorzuheben ist die Reise in Deutschlands Norden.
Seit über 22 Jahren engagieren sich die Herren vom MFG3 und die Zivilangestellten des Geschwaders mit Ihrem Stand am Seehasenfest für Soziale Zwecke in FN und haben bereits einen Betrag von vielen Tausend Euro an die Stadt übergeben. Motiviert durch dieses Engagement pflegen die Drummer und Piper seit Gründung des Vereins die Kontakte nach Norden und haben mit Ihren Auftritten beim Seehasenfest und auf der IBO zumindest einen kleines Dankeschön an die Herren aus Mulsum und Nordholz zurückgegeben. Dieses mal sollte es etwas ganz Besonderes werden.

Wie so oft hatte alles mit einer spontanen Idee kurz nach dem Seehasenfest 2004 begonnen. Jürgen Klenck, besser bekannt als Timo aus Norddeutschland, war von dem Auftritt der Piper und Drummer aus FN und Hörbranz am Stand des Marinefliegergeschwaders 3 Graf Zeppelin derart begeistert, dass in Ihm die Idee wuchs den Schotten vom Bodensee zur Sail 2005, der Windjammerparade in Bremerhaven, einen Auftritt zu ermöglichen. Noch waren es einige Monate hin bis zum August 2005, aber nun galt es die Verbindungen zu knüpfen und die Kontakte zu aktivieren, um das Projekt Count Zeppelin bei der Sail 2005 auf sicher Beine zu stellen. Seit über zwanzig Jahren kennen sich der Vorsitzende des Count Zeppelin Jürgen Graf und Jürgen Klenck und haben in dieser Zeit bereits einige Highlights, in Bezug auf die Patenschaft mit dem MFG3 und zum Land Wursten, organisiert.

Als Auftakt zu diesem Vorhaben marschierten die Männer vom CZ in Ihren blauen Kilts (Schottenröcke), unterstützt durch die Piper und Drummer aus Hörbranz, zur Eröffnung der IBO 2005 auf und begleiteten die Freunde aus Norddeutschland zusammen mit der Kurdirektorin Frau Sandra Langheim zum Stand der Gesamtgemeinde Land Wursten. Seit einigen Jahren ist der Landstrich zwischen Cuxhaven und Bremerhaven auf der IBO präsent und erfreut sich reger und stetig wachsender Resonanz, was die Übernachtungszahlen von Häflern und Gästen aus dem Süden betrifft. Bei dieser Gelegenheit konnten noch einige Details besprochen und abgestimmt werden.

Nun hieß es für die Drummer und Piper vom Bodensee sich gemeinsam auf die geplanten Reise vorzubereiten. Bereits Ende Februar hatten die Proben mit den Freunden der The First Leiblach Valley Pipes and Drums aus Hörbranz begonnen. Bis zu zweimal im Monat traf man sich zu Marsch- und Musikproben in Österreich und Friedrichshafen um der Pipe Connection ein möglichst perfektes Auftreten zu ermöglichen. Bereits beim Pipertreffen in Bad Saulgau und am Seehasenfest konnten sich die Zuschauer vom Ergebnis der intensiven Probenarbeit überzeugen. Besonders die Herrn vom MFG3 Graf Zeppelin waren über die gelungene Marschpräsentation überrascht und erfreut.

Am 11. August hieß es für über 30 Mann und Frau, mit einigen hundert Kilogramm Gepäck, in den Zug nach Nordholz einzusteigen und das 3-malige Umsteigen ohne Verluste zu meistern. Vollzählig kam man im Norden an, wo die Musiker von der Kurdirektorin Frau Sandra Langheim, Jürgen Klenck und Mitgliedern des MFG3 Graf Zeppelin am Bahnhof empfangen wurden. Nach einer kurzen Fahrt nach Nordholz zum Fliegerhorst des MFG3 hieß es Quartierbezug, Abendessen und wieder Marschprobe. Im Anschluss wurde die Zeit für die Lagebesprechung und zur Abstimmung mit den einzelnen Veranstaltern genützt.

Freitag, 12.August 2005
Bereits um kurz vor 7:00 Uhr hieß es - Pipeband aufstehen -, Betten machen, Frühstück und die Instrumente für den ersten Einsatz vorbereiten. Militärisch pünktlich, um 9:00 Uhr marschierte die Pipeband zum Antrittsbesuch beim Kommodore des MFG3 Herrn Kapitän zur See Bernd Burwitz vor dem Geschwaderstab auf. Nach einer korrekten militärischen Meldung durch Drum Major Elmar King folgte die musikalische Präsentation vor den Herren des Geschwaderstabes. Einmal mehr waren die Militärs von der Präsentation beeindruckt. Gerade der Kommodore zeigte sich besonders erfreut, sollte dieser Aufmarsch der inoffizielle Auftakt zu seiner Verabschiedung nach Frankreich werden.

Den Schotten aus dem Leiblachtal und vom Hafen bleib nur wenig Zeit sich auf den nächsten Höhepunkt der Reise einzustellen, der Teilnahme an der Sail 2005 in Bremerhaven. War es doch für alle Piper und Drummer eine besondere Herausforderung und Ehre aus den zahlreichen Bewerben ausgewählt worden zu sein um an Europas größtem Windjammer-Treffen in Bremerhaven teilzunehmen. Weit über 200 Windjammer und fast 100 weitere Schiffe aus 26 Nationen waren unter Segeln mit über 5000 Mann angereist und machten die Hafenstadt zu einem multikulturellen Event ganz besonderer Art. 1,7 Millionen Zuschauer waren gekommen um die Höhepunkte der Sail hautnah mitzuerleben. Zu den Höhepunkten der Sail in Bremerhaven zählt zweifelsohne die Parade der Segler. Am so genannten Seglerumzug, bei welchem mehr als 2500 Trainees aus den 26 Nationen teilnahmen, waren die Piper und Drummer aus Friedrichshafen und Hörbranz mit von der Partie. Breits auf dem Aufstellungsplatz bei der Kaserne Roter Sand zeigte sich die Vielzahl und Vielseitigkeit der Kulturen. Menschen aus Portugal, Polen, Amerika, Oman, Niederlande, Uruguay, England, Norwegen, Kolumbien, Russland, Italien, Frankreich und vielen weiteren Ländern formten sich zur - Großen Völkerfamilie unter Segeln -. Dann marschierte der farbenprächtige und musikalisch international ausgestattete Umzug durch die Bremerhavener Innenstadt bis zum Theodor-Heuss-Platz. Dort begrüßten Bremens Bürgermeister Scherf und Bremerhavens Oberbürgermeister Schulz die Gäste aus aller Welt. Mehrere tausend von Schaulustigen hatten den Umzug entlang der Strecke verfolgt, wobei die Pipeband aus Süddeutschland und Österreich offensichtlich zu den Highlights unter den Umzugsteilnehmer zählten. Im Anschluss marschierten die Piper und Drummer zum Hafen, denn man hatte bereits beim Aufstellungsplatz ein Besuch der La Belle Poule, einem Segelschiff der französischen Marine, abgesprochen. Bereits bei den ersten Tönen auf dem Deck der La Belle Poule sorgten die Musiker im Schottenrock wiederum für einen ungeahnten Menschenauflauf. Hunderte von begeisterten Menschen, ein Wald von Masten und Tauen und die internationale Atmosphäre durch die vielen Schiffe, machten den Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es folgte noch ein kurzer Life-Auftritt im NDR, zahllose Fototermine bis endlich der Dudelsack im Bus verstaut werden konnte. Nun waren noch einige Stunden Freizeit eingeplant um die Stimmung im Hafen und das unbeschreibliche Bild zahlloser, beleuchteter Schiffe zu genießen.

Samstag, 13.August 2005
Kurz nach 8:00 Uhr hieß es wiederum Pipeband aufstehen, Betten machen, Frühstück und die Instrumente für den nächsten Einsatz vorbereiten. Um 10:00 Uhr marschierte die Band in Dorum Neufeld auf um den Kurgästen etwas musikalische Abwechslung in Ihrem Urlaub zu bieten. Einige Fotoaufnahmen vor dem neuen Wahrzeichen von Dorum, dem Leuchturm Eversand Oberfeuer sollte die Verbundenheit zum Wursterland dokumentieren. Am Nachmittag folgten die Pipeband einer ganz besonderen Einladung. Der Kommodore des MFG3 Herrn Kapitän zur See Bernd Burwitz hatte alle Musiker zu sich nach Hause eingeladen um sich zu bedanken und den Abschied vom Norden im Kreise der Freunde und Nachbarn zu feiern. Wiederum marschierte die Pipeband in bereits gewohnter militärischer Manier vor dem Anwesen Burwitz auf und überraschte Gäste und Nachbarn. Der Kommodore war von der Präsentation wiederum tief beeindruckt und machte Ihm den Abschied nicht gerade leicht. Gestärkt durch die nordische Gastfreundschaft konnten die Schotten ihre nächste Verpflichtung angehen. Pünktlich um 17:00 marschierte die Pipeband über den Deich zum Kurhaus wo bereits einige hundert Kurgäste und Einheimische die Musiker erwarteten. Gekonnt und mit viel Hintersinn führte Frau Kurdirektorin Sandra Langheim durch das schottische Programm, wobei die Frage - Was ist unterm Kilt - nicht erschöpfend geklärt werden konnte. Nach über einer Stunde wurde das kurzweilige Konzert jäh von einem waagerechten Regenschauer beendet, wobei das begeisterte Publikum sowie die Musiker in das nahe gelegene Kurhaus flüchteten. Fazit. Kurprogramm einmal anders.

Sonntag, 14.August 2005
Lang ausschlafen, 8:30 Frühstück. Geht doch. Nun war der letzte Tag angebrochen und der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Bei tief hängenden Wolken marschierte die Pipe-Connection in Mulsum auf, um sich bei den Sponsoren, welche seit Jahren das MFG3 bei Seehasenfest materiell unterstützten, zu bedanken. Trotz schlechtem Wetter waren einige Zuschauer aus Mulsum gekommen, um den nicht alltäglichen Präsentationen zuzuschauen. Beim anschließenden Marsch durch die Ortschaft wurden die Uniformen auf ihre Regenbeständigkeit aufs Heftigste geprüft.Ein Imbiss und ein kräftiger Schluck Korn danach, bei Familie Hartmut Klenck, wärmte die Damen und Herren aus dem Süden dann von innen.

Dann der Höhepunkt der Sail 2005, die Parade der Windjammer auf der Weser vor Bremerhaven. Ferngläser in der Hand und Regenschirme über dem Kopf - so waren viele der rund 300.000 Zuschauer ausgerüstet, die sich auf beiden Weserseiten postiert hatten. Pünktlich zum Start der Abschlussparade meinte es Petrus dann aber doch noch einigermaßen gut mit den Schaulustigen, und der Regen hörte fast ganz auf. Als die ersten Windjammer am Deich vorbeifuhren, wurden sie mit Applaus begrüßt. Insgesamt rund 350 Barken, Schoner und Segelyachten hatten sich zu einer rund 15 Kilometer langen Formation aufgereiht. Die Großsegler waren dabei als Highlights über die gesamte Strecke verteilt, dazwischen fuhren die kleineren Schiffe. Obwohl der Wind fehlte, hatten die meisten zumindest einige Segel gesetzt. An der Seebäderkaje bekamen die Schiffe aus über 20 Nationen dann noch einen musikalischen Gruß: Ihre Nationalhymne schallte durch die Lautsprecher. Auch die Drummer und Piper von den Count Zeppelin und The Leiblach Valley Pipes and Drums verfolgten das Ereignis von Wremen aus. Wie bei allen Auftritten erzeugten die ersten Töne auf dem Deich wiederum einen Menschenauflauf und begeisterten Beifall.

Im Anschluss war nun der gemeinsame Reiseabschluss bei Familie Klenck geplant. Die Pipe-Connection und Jürgen Klenck hatten alle Gastgeber und Freunde eingeladen um gemeinsam bei Kartoffeln, Fisch, Korn und Bier die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Etwas erschlagen und dennoch ausgelassen und voller Eindrücke genossen alle Gäste und Gastgeber die letzten gemeinsamen Stunden.

Montag, 15.August 2005
Eine kurze Nacht, packen, Frühstück und um 8:00 Uhr stand der Bus bereits vor der Unterkunft. Begleitet durch Männer vom MFG3 und Jürgen Klenck fuhren die schottischen Musiker zum Bahnhof nach Bremerhaven. Mit Dudelsackklängen Muss I denn zum Städtele hinaus… gespielt vom Vorsitzenden Jürgen Graf trat man die Heimreise nach Süden an.

Keine Pause...
Bereits vierzehn Tage nach der Sail, nach einer Reisestrecke von 1800 km, war ein Teil der Zeppeliner als Unterstützung der Freunde vom Leiblachtal bereits wieder auf Reisen. Das Ziel war Donnerskirchen im Burgenland wo die Gordon Highlanders ihr 10-jähriges bestehen feierten. Eine großzügige Gastfreundschaft, einige Piper und Drummer aus ganz Österreich, machten auch diese Reise zu einem Erlebnis und Erfahrungsaustausch.

Fete des Vendanges in Barr Elsaß...
Noch ist für die Austrian-German Pipe Connection das Jahresprogramm nicht erledigt. Am 01. und 02.Oktober folgen die Musiker einer Einladung nach Frankreich zum Weinfest in Barr im Elsaß. Gut vorbereitet dürften die Drummer und Piper auch dort ihren schottischen Eindruck hinterlassen.

Weiterer Mitgliederzuwachs...
Wenn man von einem erfolgreichen Jahr sprechen kann, so muß man auch das wachsende Interesssee am Verein und den daraus resultierenden Mitgliederzuwachs erwähnen. Der Verein zählt somit bereits über dreißig Mitglieder. In der nach der Sommerpause neu angelaufenen Ausbildungsstaffel werden die Neuzugänge durch Pipe Major Frank Klotzsche in die Spielweise und Handling der Great Highland Bagpipe eingewiesen. Gerade dieser Zeitpunkt ist daher für Interessenten besonders günstig sich bei der Pipeband zu melden um sich zwanglos informieren zu lassen.

Ciao
Thomas Krieling Webmaster of Count Zeppelin