Wir über uns:
Geschichte
Im Bann der „Great Highland Bagpipe“
Die Vorgeschichte (1986)
Bereits 1986 entstand die Idee, in Friedrichshafen eine Pipeband zu gründen. Auslöser war ein Auftritt des Fanfarenzuges „Graf Zeppelin“ beim internationalen Folklorefestival in Dijon. Bei einem gemeinsamen Abend in einem mittelalterlichen Gewölbekeller spielten die Häfler einige Musikstücke, woraufhin auch eine Pipeband aus York ihre Instrumente herausholte. Zu Klängen von „Amazing Grace“, alten Mauern und dem Schein zahlreicher Feuerzeuge sprang der unvergessliche „Bagpipe-Virus“ auf die Beteiligten über.
Erste Versuche, eine Gruppe aufzubauen, scheiterten damals noch an der enormen Doppelbelastung aus Fanfarenzug-Proben und rund 50 Auftritten im Jahr. Doch der Virus blieb lebendig: Frank Klotzsche kam während eines Auslandsaufenthalts in Schottland erneut mit dem Dudelsack in Kontakt, brachte sich die Grundlagen bei und wurde schließlich begeisterter Piper bei den Highland Pipes and Drums of Waldsee. Jürgen Graf gelang es zum Seehasenfest die Pipebands „The First Leiblach Valley Pipes and Drums" sowie die „Highland Pipes and Drums of Waldsee" zu engagieren. Diese Auftritte zählten zu den Highlights und gleichzeitig war es für ihn die Motivation es vielleicht doch noch einmal zu probieren.
Offizielle Gründung (2001)
Auf Initiative von Frank Klotzsche und in Zusammenarbeit mit Jürgen Graf nahm das Projekt im Januar 2001 konkrete Formen an. Nach einem erfolgreichen ersten Auftritt im Sommer 2001 bei einer Hochzeit folgte am 02. Dezember 2001 die offizielle Vereinsgründung.
Stolz ist die Band besonders auf ihren Namen: Der Zeppelin’sche Familienverband genehmigte ausdrücklich den Namen „Count Zeppelin“ Highland Pipes and Drums of Friedrichshafen, womit sich die Mitglieder der Familie Zeppelin und dem Erbe des Grafen in besonderer Weise verpflichtet fühlen.
Der Leitspruch von Graf Ferdinand von Zeppelin wurde zur Motivation aller Beteiligten. Dieser lautet: „Man muss nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen“
2003 beherrschte die rund 20-köpfige Truppe ein kleines musikalisches Programm, das bereits für glanzvolle Auftritte (etwa anlässlich der IBO) sorgte. Ein echtes Highlight ist auch die Wahl des Outfits: Als Schottenkaro (Tartan) wurde „Fitzgerald Blue“ ausgewählt, das feine Streifen in den Farben der Familie Zeppelin enthält. Mit diesem Namen und dem schottischen Outfit verbinden die Musikanten die Weltoffenheit und Internationalität, welche mit dem Namen Zeppelin und dem unserer Stadt seit Jahrzehnten in Verbindung gebracht wird.
Musikalische Entwicklung
Mit dem routinierten Auftreten kamen dann auch zahlreiche Auftritte hinzu, wie zwei selbstveranstalteten Tattoos, Festumzüge, Benefiz-Veranstaltungen, gemeinsame Musikreisen mit dem ZF-Orchester, regelmäßige Auftritte, wie z.B. zum Osterglockenfest nach Gerardmer/Frankreich oder das Herbstfest in Barr/Frankreich sowie Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen, Platzkonzerte und….
Durch viele gemeinsamen Auftritte mit den, in den benachbarten Regionen beheimateten Pipebands haben sich Freundschaften gebildet, so dass unser Verein fest in der süddeutschen Pipeband-Szene verwurzelt ist.
Unterstützer
Es sei hier all denjenigen gedankt, die „Count Zeppelin“ seit Jahren tatkräftig unterstützen, angefangen mit den passiven Mitgliedern, der Stadt Friedrichshafen, Frank Klotzsche, der den Verein lange Zeit als erster Vorstand und musikalischer Leiter in einer Person geführt hat, bis hin zu unseren treuen Fans.
Besonders soll hier Frau Wilma Menzies-Sommer hervorgeben werden. Die den Verein von Beginn an mit Abmessen der Kilts, Kommunikation mit den Schottischen Lieferanten, kulinarischen Leckerbissen …. und sonstigen Belangen bezüglich Schottischer Kultur und Sprache und Musik, bis hin zur Zeremonienmeisterin beim Burns Supper, stets sehr unterstützt hat.
DANKE WILMA!
